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Stoßwellentherapie

Die "echte" Stoßwellentherapie

Durch die Stoßwellentherapie ensteht ein biologischer Reiz durch den Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt werden - Mechanotransduktion

Seit über 40 Jahren wird die Stosswellentherapie erfolgreich in der Medizin eingesetzt. War es zu Beginn die Zertrümmerung von Nierensteinen, so hat sich mittlerweile das Spektrum der Möglichkeiten enorm erweitert.

Die Stosswellentherapie wird verwendet in der Kardiologie, Neurologie, Plastischen Medizin, Physikalischen Medizin, Veterinärmedizin,...

Die Stoßwellentherapie hat in der täglichen Praxis ihre hohe Wirksamkeit bei der Behandlung bestimmter orthopädischer Krankheitsbilder unter Beweis gestellt. Bei den Standardindikationen (Kaltschulter, Fersensporn und Tennisellbogen) hat die ESWT wissenschaftlich nachgewiesene Erfolge. Je nach Krankheitsbild, Studie und Studiendesign konnten zwischen ca. 50% und 85% gute und sehr gute Erfolge erreicht werden.

Besonders bemerkenswert sind diese Erfolge deshalb, da die ESWT immer nur dann zur Anwendung kam, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten vollständig ausgeschöpft waren und nur noch die Operation als letztes Mittel neben der Stoßwellentherapie in Betracht kam (OP-Indikation).

Die häufig gestellte Frage nach möglichen Nebenwirkungen kann getrost verneint werden. In seltenen Fällen sind lokale Blutergüsse oder eine kurzzeitige Verstärkung des Schmerzes beobachtet worden, andere Komplikationen wurden bisher nicht beschrieben.

 

 

Anwendungsgebiete und Indikationen - fokussierte Stoßwelle

Tendinopathien:

  • plantare Fasciitis mit oder ohne Fersensporn
  • Achillodynien
  • radiale Epicondylopathie („Tennisellbogen“)
  • Tendinosis calcarea der Schulter („Kalkschulter“)
  • Patellaspitzensyndrom („Jumper`s knee“)
  • Bursitis trochanterica, Greater trochanteric pain syndrom (GTPS)
  • Tendinopathien der Rotatorenmanschette ohne Verkalkungen
  • ulnare Epicondylopathien („Golferarm“)
  • Adduktoren Syndrom
  • Pes anserinus Syndrom
  • Peronealsehnen Syndrom
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Tendinopathien der Tibialis anterior-, Tibialis posterior-, Flexor hallucis longus Sehne

Knochenpathologien:

  • Knochenmarködem unterschiedlicher Genese
  • Morbus Osgood Schlatter
  • frühe Stadien der Osteochondrosis dissecans (OD) vor Wachstumsabschluss

Spezielle Indikationen:

  • Schmerzzustände an der gesamten Wirbelsäule
  • Spastizität unterschiedlicher Genese
  • frühe Stadien der Arthrose
  • Polyneuropathie unterschiedlicher Genese
  • Carpal Tunnel Syndrom (CTS)
  • Frühstadien der Dupuytren`sche Kontraktur
  • Morbus Ledderhose
  • Tendovaginitis stenosans de Quervain
  • schnellender Finger

Pathologie der Muskulatur

  • myofasciales Syndrom
  • Verletzung ohne Kontinuitätsunterbrechung

Neu ist die Faszienbehandlung mit Stoßwellen - radiale Stoßwelle

Als Ansatzpunkt für die Schmerztherapie bringen die Faszien enorme Möglichkeiten mit, die sich in Kombination mit der Stoßwellentechnologie besonders wirkungsvoll ausschöpfen lassen. Als erster Hersteller in diesem Bereich hat STORZ MEDICAL dieses Potenzial erkannt und zusammen mit erfahrenen Ärzten neuartige Applikatoren entwickelt.

Die Faszienapplikatoren von STORZ MEDICAL sind für Behandlungen im Rücken-, Becken-, Schulter-Nacken-Bereich, am Hand- und Fußrücken sowie an/unter Knochenkanten verfügbar. Ihre spezielle Form liefert immer den nötigen Druck, um verklebte Stellen auf patientenschonende Weise zu lösen und Schmerzen nachhaltig zu beseitigen.

Muskeln heilen schneller mit Stoßwellentherapie - Universität Salzburg